Luckdown - die Digitalisierung macht den Unterschied

August 7, 2020

Das Jahr 2020 stellt alles Bisherige auf den Kopf und verdeutlicht, dass selbst kleinste Ursachen eine maximale Wirkung haben können. Das nahezu unsichtbare Virus, das in der Millionenmetropole Wuhan erstmalig entdeckt wurde, ging um die Welt und mischte sie kräftig auf.

Die Situation mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 war bisher für alle von uns sehr herausfordernd. Die Corona-Pandemie hat nicht nur immense Auswirkungen auf unsere Gesundheit, sondern auch auf die Wirtschaft, die Lehre, das Sozialverhalten und generell den bisher gewohnten Alltag. Präventivmaßnahmen wie Ausgangssperren, Kontaktverbote und Distanzgebote stellten und stellen immer noch sowohl das private als auch das berufliche Leben vor große Herausforderungen.

  • Wir gehen nicht mehr wie gewohnt ins Büro.
  • Wir haben keine Meetings mehr vor Ort.
  • Wir treffen unsere Kolleg_innen und Freund_innen nicht mehr.
  • Wir können unsere Kicker-Fähigkeiten nicht weiterentwickeln.

Wenn wir dies und vieles weitere betrachten, so zeigt sich, dass wir vor allem in Krisenzeiten merken, wie gut es uns eigentlich geht und dass wir so manches „Luxusproblem“ haben. Jetzt ist uns wieder bewusst – das, was zählt, ist die Gesundheit.

Probleme sind dafür da, digital gelöst zu werden

In unserem Alltag legen wir viel Wert auf eine lösungsorientierte Herangehensweise. Probleme existieren, um gelöst zu werden. So gibt es auch allerlei Positives, was man in einer solchen Krisenzeit entdecken kann, wenn man den Fokus auf die positiven Aspekte lenkt, sich mehr auf produktive Lösungen konzentriert und offen für Neues bleibt.

Die Isolation hat uns deutlich aufgezeigt, wie wichtig ein Blick über den Tellerrand hinaus ist und dass es, dank der fortschreitenden Digitalisierung, sehr viele Mittel und Wege gibt neue Ansätze zu finden. Bei SnipClip arbeiten wir bereits seit mehreren Jahren mit einem digitalen Tool- und Mindset in einem gemischten Präsenz- und Home-Office-Szenario. Unsere etablierten Abläufe konnten wir sehr schnell an ein komplettes „Wohnzimmer-Szenario“ und die ausschließlich virtuelle Kollaboration anpassen.

Auch im Privatumfeld ist uns der Stellenwert der Digitalisierung äußerst wirkungsvoll demonstriert worden – so fanden sich zum Beispiel die Eltern unter uns auch in einem „Wohnzimmer-Szenario“ wieder, welches kurzerhand nicht nur zum Büro, sondern auch für die Kinderbetreuung oder zum Schulzimmer umfunktioniert werden musste.

Im schulischen Bereich wurde die Digitalisierung bisher unterschätzt. Eine Chance dieser Krise liegt im, bis dato unbekannten, Terrain des Lernens auf Distanz, welches für einen neuen Antrieb hinsichtlich der Medienkompetenz der Schüler_innen und im Generellen der Digitalisierung an Schulen sorgt.

Ein weiterer Aspekt, der uns im Rahmen der Isolation bewusst geworden ist, ist die Bedeutung des Cloud-Computings als wichtigem Bestandteil der digitalen Infrastruktur. Die Cloud ermöglicht nicht nur einen Zugang zu einer riesigen Sammlung von Anwendungen und Tools für jeden Zweck, sondern bietet auch viele zuverlässige und insbesondere skalierbare Lösungen, die gemeinsam mit neuen Anforderungen schnell mitwachsen können. Einzige Voraussetzung dafür ist eine Internetverbindung um sie im Home-Office nutzen zu können.

Von diesen Lösungen profitieren nicht nur große Unternehmen oder generell die Wirtschaft, sondern auch der Bildungsbereich Im Unternehmen können nicht nur Mitarbeiter_innen Cloud-basierte Lösungen effektiv einsetzen, sondern auch Kund_innen in die Abläufe eingebunden werden.

Die digitale Zusammenarbeit

Technisch gibt es also zahlreiche Möglichkeiten. Doch wie funktioniert die Zusammenarbeit auf Distanz auf zwischenmenschlicher Ebene? Die Antwort ist – wie meist, wenn es um zwischenmenschliche Interaktion geht – dass Kommunikation der Schlüssel zum Erfolg ist. Beispielsweise können im Rahmen eines geregelten Tagesablaufs Telefon- und Videokonferenzen, trotz der räumlichen Entfernung, für Nähe und einen guten Informationsfluss sorgen. Für kurze Kommunikationswege zwischendurch bieten entsprechende Messenger-Dienste sehr gute Lösungen an, sodass einem virtuellen Team nichts im Wege steht. Die Anzahl der verfügbaren Möglichkeiten und Tools ist so vielfältig wie die Kommunikation selbst und dies ermöglicht eine reibungslose Zusammenarbeit in nahezu jeder Situation.

Wir haben im Home-Office einige weitere positive Aspekte beobachten können.

  • Während früher nach Feierabend häufig noch schnell etwas zu Hause weitergeführt wurde, grenzen wir Arbeits- und Frezeit aufgrund der fehlenden räumlichen Trennung deutlicher vonenander ab.
  • Wir haben Zeit für andere Dinge gewonnen, zum Beispiel um Sport zu machen, die wir sonst für das Pendeln benötigten.
  • Wir konnten sogar eine Produktivitätssteigerung feststellen, da wir im Home-Office fokussierter und in längeren Abschnitten an einer Sache arbeiten.

Das positive Mindset

Wir haben auch viel über unsere Mitmenschen gelernt und sehen an uns selbst und anderen, dass wir uns gegenseitig mehr unterstützen. Ein positives Beispiel hierzu, sind die Einkaufs-, Besorgungs- und Unterstützungsgruppierungen, die sich überall regional gebildet haben.
Die Sichtweise auf die aktuelle Situation ist individuell verschieden. Mit der Bereitschaft, sich an neue Umstände anzupassen und Lösungen zu finden, können wir viele positive Aspekte entdecken. Uns wurde vor Augen geführt, dass nicht alles so selbstverständlich ist, wie wir es zuvor genommen haben. Wir wertschätzen das Selbstverständliche wieder mehr. Auch, wenn die Corona-Pandemie unser Leben im Griff hat, haben wir einen Handlungsspielraum, um das Beste aus der Situation zu machen, denn in jeder Krise stecken auch Chancen.

Das SnipClip-Team wünscht Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!